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  Prof. Dr. Thomas Grundmann
Prof. Dr. med. Thomas Grundmann
Facharzt für Hals-, Nasen-,
Ohrenheilkunde

Nasenkorrektur

Dr.  Heike Auffermann
Dr. med Heike Auffermann
Fachärztin für Hals-, Nasen-,
Ohrenheilkunde
 
 

Allgemeines
Kosmetisch-korrigierende Eingriffe im Gesicht sind häufig gefragte und durchgeführte Operationen auf dem Gebiet der plastisch-ästhetischen Chirurgie.
Hierunter fallen vor allem Korrekturen der äußeren Nase, Ober- und Unterlidplastiken, Korrekturen von Fehlstellungen der Ohren sowie die Therapie der Haut und Unterhaut des Gesichts- und Halsbereiches. Auf Grund des exponierten Charakters des Gesichts fallen hier (angeborene oder unfallbedingte) Formveränderungen (z.B. ein Nasenhöcker oder abstehende Ohren) zuerst auf und können zum störenden Makel werden.

Die Palette der psychischen Beeinträchtigungen durch die Formveränderung reicht von der ständigen Unzufriedenheit beim morgendlichen Blick in den Spiegel bis zu schweren psychischen Reaktionen - auch bedingt durch Reaktionen der Umwelt - und führt letztendlich zu der Entscheidung zur operativen Korrektur des Makels.

Moderne operative Operationstechniken sowie fundierte fachliche Kenntnisse von den komplexen Besonderheiten des Gesichtsbereiches sowie zusätzlicher funktioneller Komponenten (z.B. der Nasenatmung bei Korrekturen der Nase) ermöglichen eine Vielzahl plastisch-ästhetischer Korrekturen im Kopf-Hals-Bereich.

Beratung und Untersuchung
Erster Schritt ist hierbei ist die Beschreibung und Eingrenzung der störenden Formveränderung durch den Patienten. Computergestützte Bildanalyseprogramme erleichtern dann die Beschreibung der störenden Formveränderung und können nach eingehender fachlicher Untersuchung und Erörterung der chirurgischen Möglichkeiten durch sog. Bildmorphing beitragen, einen gemeinsamen Konsens zur Behebung des kosmetischen Problems zu finden.

Ausschlaggebend für ein den Patienten zufriedenstellendes kosmetisches Korrekturergebnis ist die individuelle Anpassung, d.h. dass durch die Korrektur zwar störende Elemente korrigiert werden, jedoch die persönlichkeitsgebende Individualität einer Nase nicht zu sehr verändert wird.

Korrekturen der Nase (Rhinoplastiken)

  • Nasenhöcker
    Tritt als häufigste aller Formveränderungen der Nase in allen Ausprägungsgraden auf und wird daher unterschiedlich häufig als störend empfunden. Meist als angeborene Vergrößerung des Nasenrückens kann dieser durch einfache Abtragung des aus Knorpel bzw. Knochen bestehenden Anteile des Höckers korrigiert werden. Zur Vermeidung einer Überlänge der Nase ist zusätzlich eine Aufwärtsrotation der Nasenspitze notwendig.
  • Einsattelungen, Verbreiterung und Seitabweichung
    der Nase werden überwiegend durch vorangegangene Verletzungen oder Entzündungen des Nasengerüstes verursacht. Einsattelungen des Nasenrückens werden durch das Unterfüttern mit körpereigenen Substanzen oder Kunststoffimplantaten korrigiert.

  • Formveränderungen der Nasenspitze (Verbreiterung, Überlänge, Seitabweichung) werden durch Formveränderungen und Fehlstellungen der verschiedenen die Nase modellierenden Knorpelstrukturen verursacht. Korrekturen in diesem sehr empfindlichen Bereich erstrecken sich auf die Modellierung, Verlagerung ggf. Unterfütterung mit körpereigenen Geweben und verlangen umfangreiche chirurgische Kenntnisse dieser sensiblen Strukturen.
  • Komplexe Formabweichungen der äußeren und inneren Nase nach Voroperationen, Verletzungen oder Fehlbildungen
    In diesen Fällen wurden bereits die anatomischen Gegebenheiten der Nase durch Voroperationen, Unfallverletzungen oder voroperierte Fehlbildungen (Spaltnasen) so verändert, dass ein komplexer Aufbau zur Erlangung der normalen Nasenform notwendig wird. Neben mikrochirurgischen Operationstechniken zur Vermeidung von Narben ist hier die Einbringung von Stützmaterialien z.B. zur Glättung des Nasenrückens oder zum Aufbau der Nasenspitze, notwendig.
    Nach langer eigener plastisch-chirurgischer Erfahrung ziehen wir in diesen Fällen körpereigenes Gewebe den Fremdmaterialien auf Grund oftmals schwer voraussagbarer Gewebereaktionen vor.


    Die Kosten: ab 2500 EUR
 
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